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pipesdelight krönen den "Morgen-Jazz"
(...) mit der Formation pipesdelight hatten die Veranstalter einen wahren Glücksgriff gemacht: Facettenreich entführten die sechs Musiker das Publikum in die Welt des Jazz. Vor allem mit Eigenkompositionen und verjazzten Pop-Stücken glänzte das Sextett.
Nie zu aufdringlich waren die Songs, die pipesdelight während des dreistündigen Programms intonierten. Die Instrumentalstücke vereinten oft swingende Leichtigkeit mit musikalischer Perfektion, und die Zuhörer konnten dabei einfach die Seele baumeln lassen. (...)
(...) Denn pipesdelight lief zu Höchstform auf und bot ein tolles Programm.
Immer wieder waren ihre Stücke geprägt durch dynamische Steigerungen. Und so endete manches, was leicht beschwingt begann, schließlich kraftvoll und ausdrucksstark. Irgendwo zwischen Fusion, Bossa Nova und Pop sind die Stücke des Sextetts anzusiedeln. Ungewohnt fürs Ohr waren zunächst die fantastischen Arrangements einiger bekannter Pop-Stücke.
Mit einem Jazz- oder Latin Rhythmus unterlegt, klangen die Stücke gleich ganz anders. "Time after Time" war eine dieser Pop-Balladen aus dem Repertoire von pipesdelight. Dabei begeisterte schon die Einleitung von Martin Pfeifer am Piano. "Every breath you take" von Police war ein weiteres Pop-Stück, das von den Musikern verjazzt wurde. Und auch die Interpretation von "I can see clearly now" überzeugte.
Nicht nur bei diesem Stück bewies Sängerin Roya Khalilian ihr Können. Auch beim Gershwin-Klassiker "Summertime" glänzte sie und zeigte, dass Gesang einer Jazz-Band immer gut tut. Interessant bei der "Summertime"-Version von pipesdelight, dass sich die Musiker nicht der gängigen Interpretation anschlossen, sondern mit einem schnelleren Rhythmus aufwarteten, der trotzdem dem Stück vollends gerecht wurde. Ein Gitarren-Solo von Marc Hallbauer und ein Saxophon-Solo von Udo Salamon ließen keine Wünsche offen.
Mit unkonventionellen Schlagzeug-Soli gefiel René Christmann bei etlichen Stücken. Und die akzentuierten, mal dominanten, mal hintergründigen Bass-Läufe von Markus Hofmann verliehen vielen Stücken erst den eigentlichen Charakter. Es war im Grunde ganz egal, wer von den Musikern gerade den Improvisations-Part übernahm, es klang immer hervorragend und wurde vom Publikum nicht selten mit Zwischenapplaus belohnt.
Mit ihrem letzten Stück, dem Rock'n'Roll-Song "Danny's Allstar Joint" verbreiteten pipesdelight noch einmal gute Laune, so dass selbst die Sonne hinter den Wolken hervor kam und mitlachte. Auch auf diesem Terrain begeisterte das Sextett die Zuhörer und verabschiedeten sich und damit den Bürstädter "Morgen-Jazz" in diesem Jahr.

(Marcus Ohl; Mannheimer Morgen   –   20.08.2001)

 

"(...) Es war im Jahre 1980, als die Sängerin Joni Mitchell eine Doppel-LP mit dem Titel "Shadows and Lights" veröffentlichte. Auf dem Live-Mitschnitt fanden sich vornehmlich Kompositionen von Charles Mingus, die mit Hilfe hochkarätiger Jazz-Musiker eingespielt worden waren: Pat Metheny, Jaco Pastorius, Michael Brecker. Diese Band könnte als Blaupause für eine andere verwendet worden sein, die beim jüngsten Jazzcafé beim Rind auftrat. pipesdelight (...) erreichte nicht nur bei Mingus´ Dry Cleaner From Des Moines den Höhepunkt des Abends, sondern ließ sich auf fast allen Positionen deutlich von den großen Vorbildern leiten. Vor allem die beiden Saiten-Künstler Hallbauer und Hofmann waren nahe dran. pipesdelight pflegt ein cooles Konzept aus Bossa Nova und Fusion-Jazz, das sich weitgehend den ausgetretenen Repertoire-Pfaden verweigert. Statt immer wieder ausgelutschte Standards ein weiteres Mal auszuweiden, setzt das Sextett auf Eigenkompositionen oder Bearbeitungen von weniger bekannten Nummern. (...)”

(Stephan A. Dudek; Mainspitze 10.10.2000)

 

"(...) und pipesdelight konnten mit einer ungewöhnlichen Mischung der Stilformen begeistern. (...)" - Hessen-Jazz-Festival in Idstein

(Sebastian Büchner; Rhein Main Presse 07.08.2000)

 

"(...) Einen in sich geschlossenen, harmonischen Sound boten pipesdelight ihrem Publikum. Die Jazz-Standards, unter anderem von George Gershwin und Duke Ellington, erfüllten den Raum (...) ohne zu erdrücken, sondern schufen vielmehr eine bewegte Grundstimmung. Udo Salamon, sonst aus- schließlich für das Saxophon zuständig, gelangen als Sänger stimmlich einfühlsame Interpretationen (...). (... Die Musiker ...) beeindruckten durch stimmungsvolle aber nie aufdringliche Soli. Als Gaststar hatte man Roya Khalilian eingeladen, die mit ihrer schönen und unglaublich ausdrucksstarken Stimme mit Songs wie ´Sweet Lorraine´ das Publikum verzauberte und auch leise Gespräche verstummen ließ."

(Karolin Herzog; Mainspitze 18.01.2000)

 

"(...) pipesdelight gaben sich die Ehre und verwöhnten das Publikum mit selbst komponierten Stücken. (...) Seit dem Bestehen hat es die Band geschafft, sich ein umfangreiches Repertoire anzueignen und jegliche Bühnenscheu abzulegen. So brillierten sie schon am Jazzfestival in Idstein und dem Volksparkfest in Mainz. Auch wenn ihr Repertoire reichlich bestückt ist, spielen sie am liebsten ihre eigenen Kreationen. Und das ist gut so. Ihr Musikstil zeichnet sich eher durch Leichtigkeit aus, bei der auch immer wieder swingende Elemente durchkommen. Das Ergebnis ist Jazz der leicht verdaulichen Art, die nicht nur dem eingefleischten Jazzfan ein Hörgenuss ist. (....)"

(Günther Scheppler; Mainspitze 05.10.1999)